Strafbefreiende Selbstanzeige

Selbstanzeige – Straffreiheit trotz Steuerhinterziehung

Sie haben in Ihrer Steuererklärung Einkünfte nicht erklärt, dadurch eine Steuerhinterziehung begangen und möchten nun durch eine Selbstanzeige den Weg in die Steuerehrlichkeit einschlagen? Wir helfen Ihnen! Die strafbefreiende Selbstanzeige bei Steuerhinterziehung ist und bleibt alternativlos. Nur durch eine Selbstanzeige können Sie einer Strafverfolgung und möglichen Verurteilung bis hin zur Freiheitsstrafe entgehen.

Wir als erfahrene Berater im Steuerstrafrecht erstellen für Sie eine wirksame strafbefreiende Selbstanzeige. Wir leiten diskret die notwendigen Schritte ein und beraten Sie umfassend bei allen Vorgängen. Denn die strafbefreiende Selbstanzeige ist ein komplexer Prozess und kein Selbstläufer. Mit uns behalten Sie die Übersicht.

Im Rahmen einer Beratung erhalten Sie zunächst einen Überblick über die Rechtslage in Sachen Selbstanzeige. Als Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht und zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht kennen wir die Anforderungen, die bei einer strafbefreienden Selbstanzeige zu beachten sind. Vorbereitend zur Selbstanzeige berechnen wir für Sie zunächst die nachzuzahlenden Steuern. Anschließend erstellen wir die Selbstanzeige. Diese reichen wir für Sie beim Finanzamt ein. Die anschließende Korrespondenz mit dem Finanzamt wird ebenfalls von uns geführt.

Ablauf einer Selbstanzeige:

  • Vertrauliches Erstgespräch: zunächst erarbeiten wir gemeinsam einen Überblick über Ihre steuerliche Situation. Im zweiten Schritt werden Chancen und Risiken einer Selbstanzeige erörtert
  • Schätzung der zu erwartenden Steuernachzahlung zur Sicherstellung der Liquidität
  • Detaillierte Ermittlung der Steuerschuld anhand der uns von Ihnen zur Verfügung gestellten Unterlagen
  • Erstellung der Selbstanzeige durch unsere Kanzlei
  • Einreichung der Selbstanzeige bei dem zuständigen Finanzamt
  • Zahlung der Steuerschuld: Straffreiheit tritt nur bei vollständiger Zahlung der Steuer ein
  • Prüfung der Änderungsbescheide

Anlässe für Selbstanzeigen

Der Anlass für Selbstanzeigen entspringt oft besonderen Gefahrensituationen, in denen eine Entdeckung der Tat droht:

  • Ermittlungen bei Dritten oder Geschäftspartnern
  • Drohung der Strafanzeige durch einen Dritten (z.B. Ex-Partner)
  • in Aussicht stehende Erstattung einer Selbstanzeige durch einen Tatteilnehmer
  • Erbfälle
  • Betriebsprüfungen bei Geschäftspartnern
  • Anfrage der Finanzbehörden aufgrund von unstimmiger Aktenlage
  • Zollfahndungsmaßnahmen
  • Geldwäscheaufzeichnungen
  • Bankkontenabfragen
  • Sammelauskunftsersuchen durch Finanzbehörden
  • Mitteilung der Freistellungsaufträge der Kreditinstitute an das Bundeszentralamt für Steuern

In den vorbezeichneten Fallkonstellationen besteht seitens des Betroffenen die oftmals unzutreffende Annahme, die Entdeckung der Steuerstraftat sei bereits eingetreten und damit eine strafbefreiende Selbstanzeige nicht mehr möglich. Häufig ist die Entdeckung der Steuerstraftat in diesen Fällen gerade noch nicht eingetreten und die strafbefreiende Selbstanzeige bleibt möglich. Da aber die Entdeckung der Steuerstraftat tatsächlich droht, ist schnelles aber nicht voreiliges Handeln unabdingbar.

Wir bieten als Rechtsanwälte, Steuerberater, Fachanwalt für Steuerrecht und zertifizierter Berater für Steuerstrafrecht eine umfassende Beratung und Vertretung vom Beginn bis zum Abschluss des Selbstanzeigeverfahren. Sie haben stets einen kompetenten Ansprechpartner für Ihre Fragen und werden jederzeit über den aktuellen Stand informiert.

Airbnb Selbstanzeige

Die Idee, seine leer stehende Wohnung im Netz zur zeitweisen Nutzung anzubieten, klingt toll und bringt ein paar zusätzliche Euro auf dem Konto. Klar sollte jedoch auch sein: Wer Einkünfte mit der Vermietung über Netzportale wie Airbnb erzielt, muss diese auch versteuern. Wer das als Airbnb-Vermieter bislang nicht wusste oder ignoriert hat, sollte schnell handeln und seine Steuerzahlung nachholen. Warum das so wichtig ist und warum Sie umgehend einen Fachanwalt für Steuerrecht kontaktieren sollten?

Wie bei den Steuer-CDs aus der Schweiz, erhielt auch dieses Mal die Steuerfahndung Hamburg von Airbnb Daten zu deutschen Vermietern. Diese wurden oder werden nun an die zuständigen Finanzbehörden der einzelnen Bundesländer weitergegeben. Wer schnell ist, kann eine drohende Strafe wegen Steuerhinterziehung abwenden.

Grundsätzlich gilt stets: Wer Räume seiner Wohnung oder seines Hauses vermietet, erzielt Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Diese müssen im Rahmen der Einkommensteuererklärung gegenüber dem Finanzamt angegeben werden. Wer dies unterlässt, begeht eine Steuerhinterziehung.

Steuerhinterziehung ist kein Bagatelldelikt, sondern eine Straftat, die mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren geahndet wird. Das Strafmaß hängt vom Einzelfall ab, in besonders schweren Fällen droht eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren.

Lassen Sie sich von einem Spezialisten für Steuerstrafrecht beraten, damit zur Nachzahlung der hinterzogenen Steuern und den Hinterziehungszinsen nicht noch eine Strafe hinzukommt. Wir erörtern gern mit Ihnen die Möglichkeit einer freiwilligen, strafbefreienden Selbstanzeige, bei der alle unterlassenen Erklärungen nachgeholt werden. Rufen Sie uns an, wir unterstützen Sie!

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